
Überblick:
Unternehmensberatung, Consulting, Unternehmensberater, Management-Beratung, Mittelstand, KMU
Stellen Sie ihr Unternehmens modern und digital auf - gefördert durch das INQA-Coaching: Beratung für Wirtschaft und Mittelstand
KMU-Förderung - 80 % Beratungs-Zuschuss für den Mittelstand
Gefördert beraten werden - wirksam verändern! Mit INQA-Coaching
Möchten Sie Ihr Unternehmen moderner und digitaler aufstellen?
Wir begleiten wir kleine und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg in eine moderne, attraktive und zukunftsfähige Arbeitswelt – mit bis zu 80 % staatlicher Förderung. Dies leisten wir als autorisierte "INQA-Coaches" im Rahmen des "INQA-Coaching", ein Förderprogramm der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Finanziert wird es aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit einem Förderzeitraum bis 2027.
Was ist das INQA-Coaching?
INQA-Coaching ist ein bundesweites Förderprogramm, das Unternehmen dabei unterstützt, den digitalen und kulturellen Wandel aktiv zu gestalten – beteiligungsorientiert, agil und praxisnah.
Im Mittelpunkt steht Ihr Unternehmen mit seinen Menschen: Wie gelingt bei Ihnen im Haus moderne Zusammenarbeit? Wie entwickelt sich Führung in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel weiter? Wie kann Ihr Unternehmen auch morgen erfolgreich und attraktiv bleiben?
Ziele des INQA-Coachings - Was es für Sie bringt
INQA-Coaching unterstützt Unternehmen dabei, passgenaue Lösungen für die personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungsbedarfe im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu finden. So hilft INQA-Coaching Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen und eigenständig auf Veränderungsprozesse reagieren zu können. Das stärkt die Resilienz, hält sie wettbewerbsfähig und sichert Fachkräfte. INQA-Coaching erfolgt mittels agiler Methoden durch einen autorisierten Coach, dabei werden die Beschäftigten konsequent beteiligt.
Wer kann teilnehmen?
Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland mit bis zu 250 Beschäftigten, die seit mindestens zwei Jahren bestehen sowie einen Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. EUR bzw. einer Jahresbilanzsumme von weniger als 43 Mio. EUR haben. Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die …
- weniger als 250 Beschäftigte haben
- max. 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme aufweisen
- mindestens 2 Jahre am Markt aktiv sind
(sind akzeptiert sind auch Änderungen der Inhaberschaft oder der Rechtsform) - mindestens 1 sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle besitzen
- ihren Sitz in Deutschland haben
Förderkonditionen - Wie hoch ist die Förderung?
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist diese Förderung ausgesprochen attraktiv. Nach Abschluss des INQA-Coachings stellt das Unternehmen einen Antrag auf Förderung und Erstattung der Beratungsleistungen.
| Förderquote | 80 % Zuschuss (nicht rückzahlbar - bis 11.520,- € netto) |
| Eigenanteil | 20 % durch das Unternehmen (max. 2.880,- € netto) |
| Maximale Förderung | 12 Beratungs-Tage à 8 Stunden (bis 14.400,- € netto) |
| Tagessatz | 1.200 € netto gesamt (Ihr Eigenanteil: 240 € netto) |
| Förderzeitraum | Beantragung bis Juni 2028, umsetzung bis Dezember 2028 (je Projekt: 9 Monate innerhalb des Förderzeitraums) |
| Finanziert durch | BMAS Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+) |
So läuft das INQA-Coaching ab - die Schrittfolge
1️⃣ Erstgespräch: Kostenfreie Beratung zur Förderfähigkeit und Themenklärung.
2️⃣ Förderscheck erhalten: Über eine regionale INQA-Beratungsstelle.
3️⃣ Coaching durchführen: Mit uns als autorisierte "INQA-Coachs" – agil, partizipativ und praxisorientiert.
4️⃣ Ergebnisse umsetzen: Gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitenden – für messbare Veränderungen.
Typische Themen im INQA-Coaching
Typische Themen sind:
- Führung digitalisieren
Einsatzbeispiele: Strategische Planung Zielsteuerung mit digitalen Führungsdashboards zur Change-Überwachung etwa bei Engagement Widerständen sowie indikatorenbasierte OKR- und BSC-Tools zu den internen Geschäftsprozessen und zu finanziellen, kundenbezogenen und beschäftigtenbezogenen Kennzahlen (Beschäftigtenbindung, Qualifikation etc.) mit Ergebnis- und Treiberindikatoren, Kopplung zu Bonussystemen, Controlling Reporting-Systeme mit Business-Intelligence-Dashboards, automatisierte Datenaggregation, digitales Forecasting, BI-Systeme, automatisierte KPI-Reports, Predictive Analytics, Digitale Risikoregister, automatisiertes Reporting, Workflow-basiertes Eskalationsmanagement, Mitarbeiterführung Performance Management mit digitalen Führungs-Kommunikationsplattformen, digitale Feedback- Zielsysteme, digitale Mitarbeitergespräche, digitale Führungsmeetings, Social Intranet, asynchrone Führungskommunikation, Video-Updates und interne Podcast-/Videoformate, regelmäßige digitale Townhalls, Nachhaltigkeits- Werteorientierung mit ESG-Reporting-Tools, digitale Nachhaltigkeitsstrategien, digitale Impact-Messung, digitale Beschäftigtenbefragungen Kulturbarometer etc. - Arbeitsprozesse und Zusammenarbeit digital weiterentwickeln
Einsatzbeispiele: ERP/MES-Integration, Echtzeitdaten, digitale Plantafeln, Kapazitätsplanungstools, KI-gestützte Produktionsoptimierung, automatisierte Workflows (z.B. automatisierte Rechnungserstellung ZUGFeRD), digitale Einsatzplanung Zeiterfassung, Mobile Dokumentation im Außeneinsatz, papierloser Prozesse digitale Dokumentation, Optimierung der internen Abläufe mit digitalen Werkzeugen, digitales Qualitätsmanagement-System, digitale Freigabeprozesse, Industrie 4.0, IoT-Sensorik, Maschinenvernetzung, automatisierte Fertigungsplanung (MES), Predictive Maintenance, CAD-/CAM-Systeme, digitale Zwillinge, virtuelle Prototypen, KI-gestützte Simulationen, agile Kanban-Systeme und Projektmanagement-Tools für Priorisierung sowie Ressourcenverteilung und Meilensteinverfolgung, transparente Projektsteuerung, digitale Retrospektiven, digitale Kommunikation mit Messengern und Videokonferenzsystemen, Collaboration-Tools virtuelle Team-Workshops, automatisierte Fakturierung, Track- -Trace-Systeme, Lagerverwaltungssysteme (WMS), Routenoptimierung, Blockchain zur Nachverfolgbarkeit etc. - Unterstützungssysteme digitalisieren
Einsatzbeispiele: Digitale Plattform- oder Intranet-gestütztes HR- Personalmanagement und Personalverwaltung, digitale Personalakte, Personalservice-Plattform im Intranet, Online-Beschäftigten-Umfragen und Stimmungsabfragen, virtuelle Feedback-Boards, E-Recruiting-Systeme, Lohnabrechnung, Online-Bewerbermanagement und digitales Onboarding, IT-Management Support mit Ticket-Systeme, Self-Service-Portale, Remote-Wartung, automatisierte Softwareverteilung, Monitoring-Dashboards, Finanz- Rechnungswesen mit E-Rechnungen, digitale Buchführung, OCR-Scan von Belegen, Workflow-Automation in der Freigabe, Online-Banking-Schnittstellen, BI-Reporting, Einkauf Beschaffung mit E-Procurement-Systeme, elektronische Ausschreibungen, digitale Lieferantenportale, KI-basierte Bedarfsprognosen, automatisierte Bestellprozesse, automatische Bestellfreigaben, Rahmenvertragsmanagement, Verwaltung Organisation mit Dokumentenmanagementsystemen DMS, elektronische Unterschriften, digitales Vertragsmanagement, Server- Cloud-Ablagen, Nachhaltigkeit Compliance mit ESG-Reporting-Tools, CO₂-Tracking, digitalisierte Audits, digitale Compliance-Meldesysteme, Facility Management Instandhaltung mit IoT-Sensoren zur Gebäudeüberwachung, digitale Wartungs- und Instandhaltungspläne, CAFM-Systeme (Computer Aided Facility Management) etc. - Wissens- und Arbeitskultur digital weiterentwickeln
Einsatzbeispiele: internes digitales Wissensmanagement (Intranet-Portal, Wiki) zur Dokumentation und Weiterentwicklung von Wissen im Haus, digitale Schulungsbibliotheken, Einarbeitung von neuem Personal mit digitalen Tools , Ideenplattformen, digitale Lern- Entwicklungssysteme mit LMS und personalisierten Lernpfaden, interne Kommunikation & Wissenstransfer sowie Feedback auch bei hybrider oder verteilter Arbeit, Storytelling via Video Podcast, Peer-Learning-Plattformen, digitale Barcamps und World Cafés, Change-Roadmaps, Digitale Rituale und virtuelle Erfolgssharing-Runden etc. - Vertrieb, Außen- und Kundenservices digitalisieren
Einsatzbeispiele: CRM-Integration, automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse, E-Commerce, Chatbots, Self-Service-Portale, moderner interaktiver Online-Auftritt, digitale Kundenkommunikation unter Nutzung von Social Media, KI-gestützte personalisierte Kundenansprache, Marketing-Automation, Social-Media-Management, datengetriebenes Kampagnen-Tracking, Kundenservice Helpdesk mit Chatbots, Ticketing-Systeme, Wissensdatenbanken, KI-basierte Anfragenerkennung, Stakeholder-Dialogplattformen, Predictive Service durch IoT-Daten, Remote-Support, Wissensdatenbanken etc.) - IT- und Digital-Technik ausbauen
Einsatzbeispiele: Sichere IT-Landschaft mit zuverlässiger Hardware und kaskadiertem Backup-System, sichere VPN-gestützte mobile Endgeräte, geeignete Software-Struktur etc.
KI-Beratung für KMU- AI im Mittelstand
Chancen der Einführung von KI
Künstliche Intelligenz eröffnet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung und Entlastung von Fachkräften. Administrative Abläufe, Routinetätigkeiten und Wissensprozesse lassen sich durch KI-gestützte Automatisierung wirtschaftlich und datenschutzkonform optimieren. Dr. Mußmann & Partner Consulting unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, geeignete KI-Anwendungsfelder zu identifizieren, Automatisierungspotenziale zu analysieren und praxisnahe KI-Strategien zu entwickeln. Dabei verbinden wir Digitalisierung, Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung und Change Management zu einem integrierten Beratungsansatz für nachhaltige Transformation. Neben technischen und organisatorischen Fragen berücksichtigen wir auch Aspekte wie Arbeitskultur, Beschäftigtenbeteiligung, Datenschutz, Compliance und Qualifizierung.
Risiken der Einführung - gute KI-Kultur
KI ist eine Herausforderung und holt Beschäftigten aus der Komfortzone.
Technologieaffine Beschäftigten setzen sich schnell mit dieser neuen Technologie auseinander. Andere Beschäftigten geraten hier aber schnell in die Strech- oder gar in die Panikzone. Hier zählt es zur Verantwortung von Führung, den Transformationsprozess so zu gestalten, dass eben niemand in die Panikzone gerät. Es geht dabei um die Gestaltung kollaborativer Lernräume, in denen auch skeptische Beschäftigte die Gelegenheit zur Annäherung, zum sicheren Ausprobieren und zum rechtsicheren Einsatz unter Anleitung und Begleitung erhalten. Es geht darum, dass Beschäftigte KI verstehen, sie korrekt anwenden und insbesondere, dass sie die damit verbundenen Risiken kennen.
Zugleich wirkt sich der KI-Transformationsprozess meist tiefgreifend auf die Aufbau- und die Ablauforganisation aus. Für Führung besteht hier nun die besondere Herausforderung, dass sich in der Digitalisierung und mit KI-EInsatz Rollen, Erwartungen und Machtgefüge verschieben. Gerade im mittleren Management sowie bei Fachkräften kann dies zu Widerstand führen, den es aufzufangen gilt.
Eine begleitende und moderierende Beratung kann hier ausgesprochen hilfreich sein.
Typische KI-Usecases für KMU
Markt- und Kunden-bezoger KI-Einsatz
- Kundenaqkuise, Suche nach Neukunden
- Kundenprofiling und Bonitätsprüfungen
- Kundenbeobachtung,
- CRM- und Vertriebsautomatisierung
- Automatisierte Markt- und Trendbeobachtung sowie Marktanalysen
- Wettbewerbsbeobachtung und Konkurrenzanalysen
- Leadgenerierung und intelligente Kundenakquise
- Zielgruppenanalysen
- Personalisierte Vertriebs- und Marketingkampagnen
- Automatisierte Erstellung von Vertriebsunterlagen und Präsentationen
- Unterstützung bei Ausschreibungen, Fördermittelrecherchen und Angebotsverfahren
- Analyse von Kundenfeedback, Bewertungen und Marktstimmungen
- Chatbots und digitale Kundenservice-Prozesse
Prozessautomatisation & Controlling mit KI
- Workflow- und Prozessautomatisierung
- Automatisierte Dokumentenverarbeitung und Rechnungsbearbeitung
- KI-gestützte E-Mail- und Bürokommunikation
- Automatische Angebots-, Protokoll- und Berichtserstellung
- KI-gestützte Analyse- und Reportingprozesse
KI-Unterstützung im Einkauf
- KI-gestützte Lieferantenrecherche und Lieferantenbewertung
- Automatisierte Marktpreis- und Beschaffungsanalysen
- Unterstützung bei Ausschreibungen und Angebotsvergleichen im Einkauf
- KI-gestützte Einkaufs- und Bedarfsprognosen
- Optimierung von Bestellmengen und Lagerbeständen
- Früherkennung von Lieferengpässen und Beschaffungsrisiken
- Analyse von Lieferantenrisiken, Bonität und Abhängigkeiten
- Automatisierte Vertragsanalyse und Einkaufscontrolling
- Unterstützung bei Preisverhandlungen durch Markt- und Benchmarkdaten
- Identifikation alternativer Lieferanten und Beschaffungsquellen
- KI-gestützte Auswertung von Einkaufsdaten zur Kostenreduzierung
- Automatisierte Überwachung von Rohstoff-, Energie- und Beschaffungspreisen
- Unterstützung beim nachhaltigen und resilienten Lieferkettenmanagement
- KI-gestützte Optimierung von Beschaffungs- und Einkaufsprozessen
KI-gestütztes Wissensmanagement
- Interne KI-Assistenten für Wissensmanagement und Informationssuche
- Digitale Wissenssicherung bei Fachkräftemangel
KI in HR und Personalverwaltung
- HR- und Recruiting-Prozesse mit KI-Unterstützung
- KI-gestützte Unterstützung in Verwaltung und Sachbearbeitung
- Automatisierung wiederkehrender Routineaufgaben im Büroalltag
Produkt- und Strategieentwicklung mit KI
- Identifikation neuer Geschäftsfelder und Marktpotenziale
- Strategische Unternehmensentwicklung auf Basis KI-gestützter Analysen
- Unterstützung bei Innovationsmanagement und Produktentwicklung
- KI-gestützte Szenarioanalysen und Zukunftsplanung
- Automatisierte Recherche zu Branchen-, Markt- und Technologietrends
- KI-gestützte Risikoanalysen und Entscheidungsunterstützung
- Unterstützung bei Internationalisierung und Markterschließung
- KI-gestützte Entwicklung von Geschäftsmodellen und Wachstumsstrategien
- Automatisierte Erstellung von Businessplänen, Strategiepapieren und Managementberichten
- Früherkennung von Marktveränderungen und disruptiven Entwicklungen
- KI-gestützte Vorbereitung von Management- und Strategieentscheidungen
- Unterstützung bei Nachhaltigkeits-, ESG- und Transformationsstrategien
- Analyse von Förderprogrammen und Identifikation passender Fördermöglichkeiten
- Automatisierte Erstellung von Förderanträgen, Konzepten und Projektbeschreibungen
Warum mit uns?
Als Organisationsentwickler, Berater und Coaches mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Organisations- und Managementberatung in der Wirtschaft und im Mittelstand begleiten wir Unternehmen auf Augenhöhe. Wir verbinden systemisches Coaching, Organisationsentwicklung und praxisnahe Digitalisierung – mit Methoden, die funktionieren und Menschen einbeziehen.
Wir unterstützen Sie von der Förderberatung bis zur Umsetzung – professionell, zertifiziert und mit viel Erfahrung in Veränderungsprozessen.
Jetzt Förderung nutzen!
Kontaktieren Sie uns gerne!
Nutzen Sie die Chance auf 80 % Förderung für die Weiterentwicklung Ihrer Organisation.
Mit Ihnen gemeinsam prüfen wir, ob Ihr Unternehmen förderfähig ist und begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Unser Angebot:
INQA-Coaching | Führungskräfteentwicklung | Teamentwicklung | Organisationskultur | Digitalisierung New Work | KI-Beratung
FAQ zum INQA-Coaching
1. Was ist INQA-Coaching?
INQA-Coaching ist ein Förderprogramm der Initiative Neue Qualität der Arbeit, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), im Förderzeitraum 2023–2027.
Ziel ist, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei zu unterstützen, personal- und arbeitsorganisatorische Veränderungsbedarfe im Zuge der digitalen Transformation zu bearbeiten. Mitarbeitende werden aktiv eingebunden, und es werden nachhaltige und praxisnahe Lösungen entwickelt, etwa zur Arbeitsqualität, Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsstärke, Fachkräftesicherung und Resilienz.
2. Wer kann teilnehmen? Voraussetzungen
Ein Unternehmen kann gefördert werden, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Unternehmensform | Rechtlich selbstständig, Angehörige der Freien Berufe oder gemeinnützige Betriebe. |
| Sitz Arbeitsstätte | Beide in Deutschland. Bei der IBS-Erstberatung und beim Coaching muss das Unternehmen in Deutschland sein. |
| Mitarbeitende | Mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle im letzten Geschäftsjahr vor Beginn der Beratung (gemessen in Jahresarbeitseinheiten) sowie mindestens eine solche Stelle auch zum Zeitpunkt der Erstberatung und zum Start des Coachings. Teilzeitkräfte werden anteilig berücksichtigt. |
| Unternehmensgröße | Weniger als 250 Beschäftigte (gemessen in Jahresarbeitseinheiten) und Jahresumsatz ≤ 50 Mio. € bzw. Bilanzsumme ≤ 43 Mio. €. |
| Markterfahrung | Bestehen seit mindestens zwei Jahren. Falls Gründung kürzer, besondere Bedingungen bei Änderung der Rechtsform etc. |
| De-minimis-Regel (wenn relevant) | In manchen Fällen muss geprüft werden, ob in den letzten drei Steuerjahren De-minimis-Beihilfen beantragt wurden (z. B. nicht mehr als 200.000 €). |
3. Was wird konkret gefördert?
- Ein betriebliches Coaching, das sich personal- oder organisationsbezogenen Veränderungen widmet und im Zusammenhang mit digitaler Transformation steht.
- Eingeschlossen sind z. B. Verbesserungen von Arbeitsabläufen, Einführung neuer Technologien, Anpassung der Organisation bzw. Mitarbeiter- und Führungskräfte-Entwicklung.
- Es handelt sich um maximal 12 Coaching-Tage à 8 Stunden, die auf mehrere Tage verteilt werden können.
- Der Höchstsatz pro Beratertag beträgt 1.200 € (netto).
4. Wie hoch ist die Förderung / Eigenanteil?
- Bis zu 80 % der Beratungskosten werden übernommen.
- Damit verbleiben 20 % Eigenanteil für das Unternehmen.
- Es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.
5. Zeitlicher Rahmen / Ablauf
| Phase | Inhalt / Dauer |
|---|---|
| Erstberatung | In einer regionalen INQA-Beratungsstelle (IBS) wird geprüft, ob das Unternehmen förderfähig ist und welcher Unterstützungsbedarf besteht. Wenn alles passt, wird ein INQA-Coaching-Scheck ausgestellt. |
| Coaching | Durchführung mit einem autorisierten INQA-Coach. Bis zu 12 Coaching-Tage über maximal 7 Monate (häufig wird ein Zeitraum von etwa 4-7 Monaten genannt) für das Coaching selbst. |
| Abschluss / Evaluation | Etwa 3-6 Monate nach dem Coaching reflektiert man mit der IBS die Ergebnisse, Wirkungen und schaut, ob Anschlussförderungen oder weitere Maßnahmen sinnvoll sind. |
6. Ablauf im Detail: So starten Sie
- Kontakt mit einer regionalen INQA-Beratungsstelle (IBS) aufnehmen.
- Erstberatung: Fördervoraussetzungen, Unterstützungsbedarf klären. Bei positiver Einschätzung: Coaching-Scheck erhalten.
- Coaching mit autorisiertem Coach durchführen. Mitarbeitende und Führungskräfte mit einbeziehen. Agiles bzw. prozessorientiertes Vorgehen.
- Nach Beendigung Coaching Antrag auf Erstattung bzw. Auszahlung stellen (Erstattungsprinzip: Kosten werden vorfinanziert, dann eingereicht).
- Abschlussgespräch mit der IBS 3-6 Monate später, Auswertung der Wirkung.
7. Was ist nicht förderfähig oder wichtige Einschränkungen / Besonderheiten?
- Nebenkosten wie Fahrtkosten, Verbrauchsmaterial etc. sind meist nicht zuwendungsfähig, d. h. sie werden nicht gefördert.
- Es besteht ein Kumulierungsverbot: Keine Förderung für denselben Zweck aus mehreren öffentlichen Programmen gleichzeitig.
- Vorfinanzierung: Das Unternehmen muss zunächst die Beratungskosten auslegen, und nach Abschluss und Prüfung erfolgt die Erstattung.
- Förderzeitraum des Programms ist befristet (2023-2027).
8. Nutzen und Wirkung
Den Evaluationen zufolge ergeben sich folgende Vorteile: Verbesserte Arbeitsabläufe, höhere Innovationsfähigkeit, bessere Mitarbeitereinbindung, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität für Fachkräfte.
