
Überblick:
Qualitätsmanagement in Betrieben der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie, Automatisierung und Steuerungstechnik - Beratung zur Zertifizierung nach ISO 9001
Möchten Sie die Abläufe in Ihrem Betrieb der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie so aufstellen, dass sie auditfest eine Zertifizierung nach ISO 9001 bestehen und dass Ihr Qualitätsmanagement zugleich wirklich nützlich im Alltag ist?
Qualitätsmanagement mit ISO-9001
QMS in Elektrotechnik & Elektronikindustrie, Automatisierung & Steuerungstechnik
Benötigen Sie die ISO-9001-Zertifizierung zur Unterstützung für die Auftragsakquisition etwa im öffentlichen Bau oder bei Industrieprojekten im Rahmen von Ausschreibungen? Geht es Ihnen um den Nachweis qualitätsgesicherter Bauausführung etwa bei Projekten mit dokumentationspflichtigen Arbeitsschritten z. B. bei der Schadstoffsanierung? Wünschen Sie sich eine Qualitätssicherung bei komplexen Installationen und den Nachweis kontrollierter Abläufe bei Montage, Wartung und Service? Wir beraten und unterstützen Sie bei der Einführung und der Aufrechterhaltung Ihrer ISO-9001-Zertifizierung.
Praxisnahe Beratung: Verständlich und Umsetzbar
Als ISO 9001-Berater mit langjähriger Branchenerfahrung kennen wir die besonderen Rahmenbedingungen in der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie. Wir begleiten Sie durch alle Schritte des Zertifizierungsverfahrens – vom Aufbau Ihres Qualitätsmanagementsystems über die Vorbereitung des Audits bis zur Zertifizierung.
Wir sprechen Ihre Sprache – aus der Praxis für die Praxis, nicht in kompliziertem "Auditoren-Sprech"
In der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie läuft vieles anders als etwa im Büro. Mit einer Arbeitskultur zwischen Tradition und Innovation, die von den Erfordernissen hoher technischer Präzision und Qualität, Sicherheitsbewusstsein, Teamarbeit und Flexibilität gekennzeichnet ist, herrscht eine Hands-on-Mentalität. Erforderlich sind hier klare Abläufe und ein System, das nicht stört, sondern hilft. Deshalb orientieren wir uns gemeinsam an dem, was bei Ihnen wirklich wichtig ist.
Ein für Ihr Haus passendes Qualitätsmanagement
Mit der Einführung der ISO 9001 etablieren wir in Ihrem Haus ein für Ihre Anforderungen passendes Qualitätsmanagementsystem mit klaren Strukturen, Prozessen und Verantwortlichkeiten in der Aufbau- und Ablauforganisation. Zentrale Elemente sind eine an Ihren Rahmenbedingungen ausgerichtete Qualitätspolitik, messbare Qualitätsziele, ein dokumentiertes Prozessmanagement sowie wirksame Steuerungs- und Kontrollmechanismen in den Managementsubsystemen wie etwa dem Rekrutierungs- und Weiterbildungsmanagement, dem Wartungsmanagement oder dem Reklamationsmanagement. Ergänzt wird dies durch ein System zur Risiko- und Chancenbewertung, ein internes Auditprogramm sowie Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung. Damit entsteht ein Managementinstrument, das Transparenz, Effizienz und Kundenzufriedenheit nachhaltig fördert.
Wir kennen die Kernprozesse der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie: Von der Kundenkommunikation und Angebotserstellung über die Planung und Arbeitsvorbereitung, den Materialeinkauf und die Lagerhaltung, die Auftragsbearbeitung und Auftragsabwicklung über die Produktentwicklung mit Hardware- und Softwareentwicklung, die Fertigung mit Montage, Prüfungen und Testings bis zur Auslieferung, der Dokumentation und der Rückverfolgbarkeit, dem Kundenservice und dem After-Sales-Support - wir sind mit den besonderen Strukturen und Anforderungen an das Qualitätsmanagements dieser Branche vertraut.
Typische Kernprozesse in Betrieben der Elektrotechnik und in der Elektroindustrie
Häufige QM-Themen in der Elektrotechnik und Elektronikindustrie
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Spezifische Kernprozesse
In der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie findet kundenspezifische Auftragsumsetzung statt. Das QMS muss dies mit Einkauf, Kundenkommunikation und die Beschäftigten einbeziehender Auftragssteuerung abbilden.![]()
Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
Schaltpläne, Teile- und Einkaufslisten sowie Nachweise zur Qualitätssicherung müssen systematisch und versionssicher geführt werden – oft über Schnittstellen zur intern verwendeten Software.![]()
Lieferantenmanagement ist erfolgskritisch
In der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie ist ein gutes Lieferantenmanagement erforderlich - ein effektives System zur Auswahl, Bewertung und Überwachung von Lieferanten ist hier entscheidend.![]()
Risiko- und Reklamationsmanagement
Personalausfälle, Produktionsverzögerungen und Kundenreklamationen müssen erfasst und analysiert werden. Die ISO 9001 fordert risikobasiertes Denken – dies hilft gerade auch im Tagesgeschäft.![]()
Mitarbeitereinbindung & Akzeptanz
Ein QMS funktioniert nur, wenn die Mitarbeitenden die Prozesse mittragen - diese müssen einfach aufgebaut sein und zum Arbeitsalltag passen, formuliert in verständlicher Sprache in einem schlanken Dokumentationsansatz.![]()
Klärung der Schnittstellen
Abstimmungsprobleme mit Kunden sind in der Elektrotechnik und der Elektronikindustrie erfolgsentscheidend. Das QMS definiert klare Verantwortlichkeiten, Informationsflüsse und Freigabeprozesse.
Wir helfen, wenn Sie in Ihrem Betrieb der Elektrotechnik und Elektronikindustrie, Automatisierung und Steuerungstechnik …
… die ISO 9001 neu einführen oder aktualisieren wollen
… den Überblick über Ihre Prozesse schaffen möchten
… sich auditfest aufstellen wollen – aber praxisnah
… Unterstützung für interne Audits oder Lieferantenaudits suchen
… Ihre Belegschaft entlasten und ein funktionierendes QM-Team aufbauen möchten
Unser Ziel: Ein QM-System, das für Sie arbeitet – nicht umgekehrt
Aus unseren Beratungsprojekten kennen wir die Sicht unserer Kunden: „Wir wollen die Zertifizierung - aber das QM-System soll uns im Tagesgeschäft nicht behindern, sondern unterstützen!“
Genau dies ist unser Ansatz: Gemeinsam mit Ihnen Prozesse sichtbar machen, Lücken schließen, Dokumentation verschlanken – ohne unnötigen Papierkram.
Internes Audit
Benötigen Sie ein internes Audit als Vorbereitung zu Ihrem Managementreview? Sprechen Sie uns gerne an - wir setzen Ihr internes Audit für Sie um, erarbeiten mit Ihnen Ihr Managementreview und bereiten Sie auf ihr externes Überwachungsaudit oder die anstehende externe Rezertifizierung vor.
Was Sie mit uns bekommen
✅ Ein Qualitätsmanagement-System, das sich an Ihrem Alltag orientiert
✅ ein zertifizierfähiges QM-System mit allen für eine erfolgreiche Zertifizierung erforderlichen Strukturen, Managementsubsystemen und Dokumenten
✅ Erforderliche Systemdokumente: QM-Handbuch, Prozessdokumentationen, Auditberichte, Berichte zum Managementreview
✅ Verständliche Prozesse – keine überladene Dokumentation
✅ Schulungen und Audits, bei denen alle wissen, worum es geht
✅ Klarheit, wie Sie Kundenforderungen und Normvorgaben erfüllen
✅ Einen Partner, der mitdenkt, statt nur „nach Norm“ zu arbeiten
FAQ zum Qualitätsmanagement in der Elektrotechnik &Elektronikindustrie
1. Was bedeutet eine ISO 9001-Zertifizierung konkret für Betriebe der Elektrotechnik und Elektronikindustrie?
Eine ISO 9001-Zertifizierung verpflichtet zum Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems (QMS), das Ihre Prozesse, Dokumentation und Qualitätsnachweise systematisch abbildet. In der Elektronik- oder Automatisierungstechnik bedeutet das: Ihre Hardware- und Software-Entwicklung wird strukturiert, Montage-, Prüf- und Testprozesse sind nachvollziehbar, und Wartungs- und Serviceprozesse sind integriert. So entsteht ein auditfähiges System, das nicht nur Norm-konform ist, sondern im Alltag funktioniert.
2. Welche Vorteile bringt die ISO 9001-Zertifizierung in diesen Branchen – Elektrotechnik, Automatisierung, Steuerungstechnik?
Die Zertifizierung signalisiert Ihren Kunden, dass Sie Ihre Prozesse im Griff haben – insbesondere bei komplexen Installationen, Automatisierungssystemen oder Steuerungslösungen. Behörden- oder industriebezogene Ausschreibungen verlangen oft dokumentierte Qualitätsprozesse. Zugleich hilft ein gutes QMS Fehler und Nacharbeiten zu reduzieren, technische Dokumentation und Rückverfolgbarkeit zu verbessern sowie Service- und Wartungsleistungen effizienter abzubilden.
3. Wie lässt sich ISO 9001 mit branchenspezifischen Anforderungen in der Elektrotechnik und Elektronikindustrie kombinieren?
Die ISO 9001 fungiert als genereller Rahmen für Qualitätsmanagementsysteme. Branchenspezifische Anforderungen – etwa an Dokumentation bei Steuerungstechnik, Rückverfolgbarkeit von Komponenten, Software-Freigaben oder Montageprozessen – lassen sich in dieses System einbetten. Die Beratung betrachtet typische Kernprozesse wie Hardware- und Softwareentwicklung, Montage, Prüfungen und Service und schafft ein passendes QMS-Modell, das Ihre individuellen Anforderungen berücksichtigt.
4. Welche Prozesse sollten in einem Elektrotechnik- oder Elektronikunternehmen zuerst für ISO 9001 optimiert werden?
Typische Startprozesse sind: Kundenkommunikation und Angebotserstellung, Arbeitsvorbereitung, Material- und Komponentenbeschaffung, Fertigung bzw. Montage von Steuerungs- oder Automatisierungseinheiten, Prüf- und Testprozesse, Auslieferung sowie Service und After-Sales. Wenn diese Prozesse sauber dokumentiert und gesteuert sind, entsteht die operative Grundlage für ein wirkungsvolles QMS.
5. Wie dokumentiere ich Qualitätsmanagement in einem Betrieb der Elektronikindustrie praxisnah und effizient?
Praxisnah heißt: Prozessbeschreibungen, Prüf- und Testprotokolle, Versions- und Änderungsmanagement, Rückverfolgbarkeit der Bauteile, Software-Freigaben und Nachweise zur Installation und Wartung müssen klar darstellbar sein. Ein schlanker Dokumentationsansatz vermeidet Überlastung. Das Ziel ist, dass das System nicht zur Last wird, sondern Ihre Beschäftigten unterstützt und die Norm-Anforderungen erfüllt.
6. Welche Tools oder Methoden helfen besonders bei Prozessüberwachung in Automatisierungs- oder Steuerungstechnikprozessen?
Empfehlenswert sind Methoden wie FMEA zur frühzeitigen Identifikation von Risiken in Entwicklungs- oder Fertigungsprozessen, SPC zur statistischen Überwachung von Fertigungsparametern oder Testprozessen sowie interne Audits zur Kontrolle der Systemumsetzung. Ein risikobasierter Ansatz, wie ihn ISO 9001 fordert, ist gerade bei Steuerungs- oder Automatisierungssystemen wichtig, weil Fehler große und teure Auswirkungen haben können.
7. Wie können Lieferanten im Elektronik- oder Steuerungstechnikbereich in das ISO 9001-System eingebunden werden?
Lieferantenmanagement ist zentral: Auswahl anhand definierter Kriterien, regelmäßige Bewertung, Wareneingangsprüfungen, Dokumentation von Prüfberichten sowie Rückverfolgbarkeit von Komponenten sind wichtige Elemente. Ein modernes QMS definiert diese Lieferantenprozesse und integriert sie in Ihr System, damit Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette gesichert ist.
8. Welche branchentypischen Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung von ISO 9001 in der Elektronik- oder Automatisierungstechnik?
Zu den typischen Herausforderungen zählen: hohe Varianten- und Kleinteiligkeit von Komponenten, Software- und Firmware-Updates, Rückverfolgbarkeit von Bauteilen, Schnittstellen zwischen Hardware und Software, Montage- und Prüfprozesse sowie Service- und Wartungsprozesse im Feld. Diese müssen im QMS abgebildet werden, ohne dass das System unübersichtlich wird.
9. Wie strukturiere ich mein Qualitätsmanagementsystem bei hoher Variantenvielfalt und individuellen Steuerungslösungen?
Ein modulares System ist hier hilfreich: Basisprozesse für Entwicklung, Fertigung, Montage, Prüfung und Service werden generisch definiert. Zusatzmodule dienen für projektspezifische Steuerungslösungen oder Sonderanfertigungen. So bleibt das QMS flexibel und kontrolliert zugleich. Klare Modulstruktur und nachvollziehbare Dokumentation erleichtern die Umsetzung. Ihr Berater übernimmt dieses Aufgaben für Sie.
10. Welche Kennzahlen sind sinnvoll zur Messung des Erfolgs eines QM-Systems in der Elektronik- und Steuerungstechnikbranche?
Zahlreiche Kennzahlen eignen sich: Ausschuss- und Nacharbeitsraten bei Steuerungs- oder Automationssystemen, Anzahl und Kosten von Reklamationen, Termintreue bei Auslieferung und Inbetriebnahme, Durchlaufzeiten von Entwicklungs- zu Serienphasen, Prozessfähigkeitskennzahlen (Cp, Cpk) bei Fertigung, sowie interne Audit-Ergebnisse und Kunden- oder Servicenachforderungen. Mit diesen Kennzahlen lässt sich die Wirkung des QMS sichtbar machen.
11. Wie läuft eine ISO 9001-Beratung typischerweise in einem mittelständischen Elektronik- oder Automatisierungsunternehmen ab?
Ihr Berater analysiert mit Ihnen gemeinsam zunächst den Ist-Zustandes hinsichtlich Ihrer Prozesse, Dokumentation und Qualitätsnachweise. Danach wird eine auf Ihre Branche zugeschnittene Qualitätspolitik und sind messbare Ziele definiert. Im Anschluss werden Prozessbeschreibungen erstellt, Verantwortlichkeiten festgelegt und ein Dokumentations- und Auditprogramm aufgebaut. Schulungen der Beschäftigten folgen. Zuletzt erfolgt die Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit durch Ihren Berater.
12. Welche Rolle spielt die Unternehmensführung bei der Einführung und Aufrechterhaltung des ISO 9001-Systems?
Die Führung legt die Qualitätspolitik fest, genehmigt Ressourcen, unterstützt Prozesse aktiv und demonstriert ihre Verantwortung. Gerade in der Elektronik- oder Steuerungstechnik-Branche, wo Technik und Innovation stark im Vordergrund stehen, muss die Leitung sicherstellen, dass das QMS mit Strategie, Entwicklung und Fertigung verknüpft ist. Ohne sichtbares Commitment vom Top-Management bleibt das System oft formell.
13. Wie kann ich die Beschäftigten im technischen Umfeld für das Qualitätsmanagementsystem gewinnen und die Akzeptanz fördern?
Das System sollte praxisnah sein, auf technische Abläufe abgestimmt und in klarer Sprache formuliert. Schulungen sollten zeigen, wie das QMS den Arbeitsalltag erleichtert – etwa durch weniger Fehler, klarere Anweisungen oder schnellerer Montage. Beteiligung der Beschäftigten, z. B. durch Vorschläge für Verbesserungen oder Teamrunden, schafft Identifikation.
14. Wie gestaltet sich in der Praxis ein externes ISO 9001-Audit in der Automatisierungs- oder Steuerungstechnikbranche?
Der Auditor prüft Ihre Prozess- und Dokumentenstruktur, besucht Montage- oder Prüfbereiche, sieht sich Test- und Prüfnachweise an, spricht mit Beschäftigten und betrachtet interne Audits sowie Management-Review. Ziel ist zu zeigen, dass das System nicht nur dokumentiert, sondern auch gelebt wird. Eine gute Vorbereitung reduziert Stress und erhöht Erfolg.
15. Welche typischen Schwachstellen führen bei ISO 9001-Audits in der Elektronik- oder Automatisierungsbranche häufig zu Nichtkonformitäten?
Häufige Schwachstellen sind unklare oder veraltete Dokumentation, fehlende Rückverfolgbarkeit von Komponenten, unvollständige Prüf- und Testnachweise, mangelhaftes Risiko- und Chancenmanagement, schwaches Lieferantenmanagement oder geringe Einbindung der Beschäftigten. In Projekten mit hoher Variantenvielfalt ist oft die Nachvollziehbarkeit der Prozesse unzureichend.
16. Wie kann ich mich auf ein Audit vorbereiten, ohne die laufende Produktion oder Projekte stark zu stören?
Interne Audits als Generalprobe sind hilfreich, Schulungen der Beschäftigten reduzieren Unsicherheiten, und ein abgestimmter Auditplan mit Rücksicht auf Ihre Montage- oder Inbetriebnahme-Termine minimiert Störungen. Eine externe Begleitung durch Berater hilft zusätzlich, Schwachstellen vorab zu identifizieren.
17. Welche digitalen Lösungen sind empfehlenswert, um ein ISO 9001-konformes QM-System in Elektronik- oder Steuerungstechnikbetrieben umzusetzen?
Geeignete Tools umfassen Dokumenten- und Versionsmanagement, Audit- und Maßnahmenportfolio, Risiko- und Chancenbewertung sowie KPI-Reporting. Wichtig ist dabei eine Schnittstelle zur Entwicklungs- und Fertigungssoftware (z. B. CAD/ECAD, PLM) und zur Produktionssteuerung, damit Prüf- und Testdaten, Versionsstände und Rückverfolgbarkeit jederzeit abrufbar sind. Für die Systemdokumente empfielt sich die Integration in das Intranet.
18. Welche Rolle spielen Methoden wie FMEA oder SPC im Qualitätsmanagementsystem in der Elektronik- oder Steuerungstechnikbranche?
FMEA ist ein Werkzeug zur Identifikation potenzieller Fehlerquellen insbesondere bei Hardware-/Software-Integration oder Montageprozessen. SPC hilft bei der Überwachung von Serienprozessen, bei denen Komponenten- und Fertigungstoleranzen eine Rolle spielen. Beide Methoden tragen zur Stabilisierung von Prozessen und zur kontinuierlichen Verbesserung bei – zentrale Anforderungen der ISO 9001.
19. Wie implementiere ich kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) effizient in der täglichen Arbeit eines Elektronik- oder Automatisierungsunternehmens?
Ein wirksamer KVP beginnt mit klar definierten Zielen, regelmäßigen internen Audits, Management-Reviews und Beteiligung der Beschäftigten durch Vorschlagswesen oder Problemlösungsrunden. Die Ergebnisse sollten systematisch ausgewertet und Maßnahmen umgesetzt werden. So wird Verbesserung Teil des Alltags und nicht eine zusätzliche Belastung.
20. Welche Kosten und welcher Zeitaufwand sind realistisch für die Einführung eines ISO 9001-Systems in einem kleinen bis mittleren Elektronik- oder Steuerungstechnikbetrieb?
Der Aufwand hängt stark von Ihrer Ausgangslage ab. Liegen bereits strukturierte Prozesse und Dokumentation vor, geht die Einführung schneller. Andernfalls sind einige Wochen oder Monate bis zur Erstzertifizierung realistisch. Kosten ergeben sich aus externer Beratung, Schulungen und Dokumentationsaufwand sowie dem Zertifizierungsaudit. Unsere praxisnahe Beratung reduziert den Aufwand und vermeidet unnötige Bürokratie.